Zum 20. Spieltag sollte unsere Lok eigentlich zum Auswärtsspiel in Vacha gastieren, wohlgemerkt das Vierte in Folge. Letztlich musste das Spiel jedoch aufgrund von akutem Personalmangel abgesagt werden. Grund hierfür war zum einen, dass beide Partien der SG zeitgleich angesetzt wurden, vor allem aber die zugespitzte Personallage aufgrund einer Vielzahl von krankheitsbedingten Ausfällen. Einer angefragten Spielverlegung aufgrund der geschilderten Umstände stimmte der Gastgeber nicht zu – weshalb es schlussendlich keinen sportlichen Fight um die 3 Punkte gab, sondern das Spiel am grünen Tisch mit 2:0 für den Tabellenzweiten gewertet wurde.
Kleiner Wermutstropfen war an dieser Stelle lediglich, dass SG-Partner Gospenroda einen 1:4 Auswärtserfolg in Waltershausen verbuchen konnte.
Weiter geht es dann am kommenden Sonntag, den 29.03. um 14:00 Uhr – endlich wieder im heimischen Werrastadion gegen die SG SV Wandersleben. Bis dahin, nur der ESV!
Es bleibt dabei: Reist die Lok ins Lautertal, gibt es nichts zu holen. Der Trend der vergangenen Begegnungen setzt sich auch in diesem Jahr fort. Nach Führung zur Halbzeit, gibt es letztlich doch noch eine derbe Packung gegen den Tabellenletzten, welcher somit die ersten Heim-Punkte überhaupt in dieser Spielzeit einfährt.
Guter Start der Lok, wie bereits in den vergangenen Spielen. So stellte Göricke bereits nach sechs Minuten auf 0:1 für den ESV. Allerdings kam es in der 2. Halbzeit zu einem deutlichen Leistungseinbruch. In dieser spielte dann das Tabellenschlusslicht auf, drehte die Partie und schoss sich in der Folge den Frust von der Seele. Nach dem Ausgleich durch Kehr in der 56. Minute, folgte ein weiterer Doppelschlag durch Laun und Algledan (60. & 62. min). Auf das 4:1 durch Kiesel (82. min) reagierte Göricke kurzum mit dem Treffer zum 4:2 (84. min). Statt einem weiteren Aufbäumen fiel kurz darauf das 5:2 per Eigentor und besiegelte den gebrauchten Tag aus ESV-Sicht.
Nächsten Spieltag geht es zum Auwärtsspiel nach Vacha. Anstoß ist Samstag um 14:00 Uhr.
Gegen den direkten Tabellennachbarn wollte man an den 1. Auswärtssieg der Saison anknüpfen und 3 weitere Punkte hinterher schieben. Dass es am Ende keine Punkte gab, war alles in allem verdient – wenn auch die Umstände teilweise etwas unglücklich waren. Trotz guten Start der Lok hieß es am Ende 4:1 für die Gastgeber die dadurch den Abstand auf den ESV im „6-Punkte-Spiel“ vergrößern konnten.
Mit einigem Selbstbewusstsein reiste man zum Auswärtsspiel nach Dermbach. Die Gastgeber hatten zwar zu Beginn der Partie mehr Spielanteile, die Lok verteidigte jedoch souverän und beschäftigte auf der Gegenseite über die schnellen offensiven Spieler die Dermbacher Hintermannschaft erheblich. So fiel auch das 0:1, als Patz sich über außen durchsetzte und den Ball auf den eingelaufenen Zarschler flankte, welcher den Ball wuchtig zur Führung einköpfte (13. min). Ideale Ausgangslage, ähnlich wie letzte Woche, sollte einem das Spiel mit stabiler Verteidigung und Kontern über die schnellen Offensiven nun eigentlich entgegenkommen. Doch nur zwei Minuten später egalisierte Tschöpel nach einem Stellungsfehler beim Eckball bereits die Führung wieder (15. min). In der Folge presste Dermbach früher, etwas Zählbares sprang jedoch nicht heraus. Erst nach einem weiteren Missverständnis in der Hintermannschaft des ESV, köpfte Klaus über Keeper Kaps hinweg, aus ESV-Sicht zum sehr frustrierenden 2:1 ein (34. Min). Auf der Gegenseite hingegen gab es zu diesem Zeitpunkt des Spiels nur vereinzelte Standartsituationen, die jedoch an diesem Tag keine wirkliche Gefahr darstellen sollten und so ging es mit dem Rückstand in die Pause.
Gleich nach der Pause beendete Tschöpel dann die Hoffnung auf eine Wende im Spiel. Nachdem auf außen nicht beherzt genug zugegriffen wurde, war die Hereingabe in die Mitte nur noch schwer zu verteidigen. Ging der erste Schussversuch noch an den Pfosten, nutzte Tschöpel in Torjägermanier den Nachschuss und schloss platziert ab. Ein in der Entstehung ebenfalls etwas glückliches Tor, wie auch das 4:1 durch Pedrazzi, der nach zu kurzem Abschlag auf 4:1 stellte (71. min). Auf der Gegenseite wurde es nur nochmal durch Wiebel gefährlich, der nach schönem Steckpass frei durch war, seinen Abschluss jedoch zu hoch ansetzte und Göricke, der nach Einzelaktion abschloss.
Dies gilt es am kommenden Sonntag, den 16.03. in Bischofroda besser zu machen. Anstoß ist 14:00 Uhr. Unterstützung von der Seitenlinie ist gern gesehen! Bis dahin allen eine schöne Woche und nur der ESV!
Es geht wieder los, und wie! Lang ersehnter Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt in Geisa gegen die punktgleiche Reserve von Borsch dank Lucky-Punch, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem bärenstarken Torwart. Aber der Reihe nach.
Nachdem am vergangenen Wochenende der Rückrundenauftakt für unsere Mannschaft vertagt wurde, wurden an diesem Wochenende gleich 2 Durststrecken beendet. Nach 92 Tagen ist die Winterpause vorbei und es geht endlich wieder los, mit der schönsten Nebensache der Welt. Ganze 541! Tage ist es sogar her, dass unsere Lok nun endlich wieder einen Auswärtsdreier im Ligabetrieb einfuhr. Dieser datiert tatsächlich vom heimischen Kirmesfreitag am 8. September 2023 gegen die Zweitvertretung aus Schweina. Und ganz entscheidenden Anteil daran hatte an diesem Tag Keeper Jäckel, der gleich mehrmals überragend parierte, aber auch die insgesamt sehr gute, geschlossene und kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft.
Aus einer sicheren Defensive heraus wollte man agieren und Nadelstiche nach vorne setzen. Dass es am Ende nur einer war, war allen egal, denn bei diesem war Hartig nach einem Ballgewinn und dem schnellen Pass in die Spitze frei durch, umkurvte noch Keeper Knoblauch und schob den Ball zur umjubelten Führung über die Linie (25. min). Etwas ideenlos agierten hingegen die Gastgeber in der ersten Halbzeit, obwohl diese deutlich mehr Spielanteile hatten. Die vielen langen Bälle wusste die gut stehende ESV-Defensive zu verteidigen. Einen ersten Warnschuss und einen Kopfball aus Nahdistanz parierte Jäckel sicher und so ging es mit der Führung in die Halbzeit.
Erst in der 2. Halbzeit erhöhte die Heimelf dann spürbar den Druck und versuchte es nun auch öfter mal mit flachem Passspiel und einigen schönen Kombinationen über außen. Da die Entlastung auf Seiten des ESV´s mit zunehmender Spieldauer immer weniger wurde, erspielte sich die Borsch-Reserve immer mehr Chancen. Einige flache Eingaben durch die schnellen Außenspieler brachten Torgefahr und der Ausgleich lag durchaus in der Luft. Doch immer war noch ein Fuß dazwischen oder die etwas glücklos agierende Borsch-Offensive verzweifelte am sehr gut aufgelegtem Gerstunger Keeper. Eine mangelnde Chancenverwertung kennen wir nur zu gut, weshalb es umso schöner war, dass an diesem Tag das Golden Goal durch Hartig für 3 Punkte reichte.
Weiter geht es dann am kommenden Sonntag dem 9. März gegen den SV BW Dermbach. Anstoß gegen den Tabellennachbarn ist 14:00 Uhr. Kommt gerne mit und unterstützt die Jungs. Bis dahin allen einen schönen Start in die Woche!
Besser spät als nie möchte man sagen. Denn mit reichlich Verspätung kommt hier der letzte Spielbericht für 2024 und unseren ESV. Die Jungs bestritten Ihr letztes Spiel in diesem Jahr bereits am 30. November gegen den TSV Sundhausen 1869. Dieses wurde im heimischen Werra- Stadion mit 7:2 gewonnen. Ob der Höhe und Deutlichkeit fällt der Bericht auch kürzer aus als gewohnt. Und, so viel Ehrlichkeit muss sein, auch aufgrund der verstrichenen Zeit, des getrunkenen Glühweins und der daraus resultierenden Wissenslücken bei der Redaktion.
Es war einma…, nein es begann wie gemalt für unsere Jungs. Personell gut aufgestellt und willens das Jahr vor heimischen Publikum positiv enden zu lassen, ging man bereits nach sieben Minuten in Führung. Ehe man sich versah war eine halbe Stunde gespielt und die analoge Anzeigetafel konnte auf 5:0 gestellt werden. Die Zuschauer bekamen trotz eisigen Temperaturen eine heiße Elf zu sehen, die mit Spielfreude und enormen Zug zum Tor aufwartete.
Apropos Zug zum Tor, diesen hatte an jenem Tag wohl auch Abwehrrecke Peter Ringsleben. Mit einer selten gesehenen Glanzleistung dribbelte er aus der eigenen Hälfte über das halbe Feld. Ließ dabei drei bis vier Gegenspieler stehen und wurde erst im Strafraum unsanft zu Fall gebracht. Der klare Elfmeter war die logische Konsequenz dieser individuellen Klasse. Wenngleich es einige der Gegenspieler anders sahen und es bereits in Hälfte eins zu einigen Diskussionen kam. Doch wie heißt es so schön, wenn der Schiri pfeift ist Elfmeter. Dieser wurde dann auch folgerichtig von Maurice Kehr zum zwischenzeitlichen 4:0 verwandelt. Noch einer der einen absoluten Sahnetag erwischte.
Eine kurze Schrecksekunde musste man auf Gerstunger Seite überstehen, in der 46. Minute als der Treffer zum 1:5 gefallen war. Bereits Sekunden zuvor konnten es sich die mitgereisten Sundhausener nicht nehmen lassen und skandierten das beliebte „Aus- Aus- Auswärtssieg“ im Stadion. Doch wie die Gesänge verpuffte auch das Hoch der Spieler auf dem Platz so schnell, wie die Bemühungen des FC Bayern Florian Wirtz zu verpflichten. In diesem Sinne, Kartoffeln auf die Eins!
In der Folge wurde es auf dem Platz etwas ruppiger und das ein oder andere Rudel versammelte sich um den Unparteiischen. Der sich jedoch nicht von seiner Linie abbringen ließ, noch zwei Platzverweise verteilte und die alles in allem gut geführte Partie beim Stand von 7:2 beendete. Ein Endstand hergestellt von Max Golle, der vielleicht generell in den Sturm gehört.
Damit endet das Jahr und uns bleibt nicht mehr zu sagen als danke. Danke an Alle die es mit dem ESV halten und die Teams supporten, ob zuhause oder auswärts. Euch und selbstverständlich auch allen anderen da draußen möchten wir eine besinnliche Weihnachtszeit wünschen. Genießt die Momente mit der Familie und Freunden so gut ihr könnt und kommt gesund ins neue Jahr.
Durch den witterungsbedingten Ausfall des Heimspiels gegen Gumpelstadt ging es für unsere Alten Herren etwas eher als geplant in die lange Winterpause. Mit vier Punkten aus zwei Spielen kann man insgesamt zufrieden auf den Monat November zurückblicken und überwintert im engen Spitzenfeld auf einem guten 3. Tabellenplatz. Planmäßig weiter geht es am 14.03. mit dem Auswärtsspiel in Bad Salzungen.
Fr., 08.11. – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Förtha): SG Marksuhler SV – SG TSV Vitzeroda 0:1 (0:0) Es gibt so Tage, da merkst du früh, das nicht alles rund und wie geplant laufen wird. So einer war heute. Zwar hatte unsere Mannschaft spielerisch wenig Mühen mit den Hausherren, machten diese es sehr tief stehend unserer Offensive nicht nur einmal sehr schwer. Immer wieder im letzten Moment noch einen Fuß dazwischen, brachte das unsere Jungs nicht nur einmal an den Rande einer Verzweiflung. Wenn man mit den zahlreichen Abschlüssen zudem den Schlussmann der Hausherren noch berühmt schießt und dieser am Ende zum besten Mann wird, dann tut das das übrige dazu. Mit diesen Voraussetzungen ging es torlos in die Kabinen bzw. den Spielfeldrand zur kurzen Pause und schnell war klar: Es muss was passieren. Passierte dann auch, indem der Druck zum Wiederanpfiff deutlich erhöhte wurde. Mit Erfolg. Eine Minute war die zweite Halbzeit alt, da brachte Schurstein endlich und längst überfällig unser Team in Führung. Das das Tor wie Arsch auf Eimer zum restlichen Spiel passte, geschenkt. Denn am Ende reichte es für drei wichtige Punkte. Im restlichen Spielverlauf änderte sich nicht mehr viel. Die einen wollten, die anderen konnte heute nicht und bis auf einmal kurz Luft anhalten, als am Ende des Spieles eine Eingabe der Hausherren einmal quer durch unseren Strafraum segelte ohne einen Abnehmer zu finden, brachten die Hausherren keine wirkliche Torgefahr zustande. Trotzdem wäre der späte und auch unverdiente Ausgleich heute irgendwie sogar sinnbildlich fürs ganze Spiel gewesen. Torfolge: 0:1 (31.) A. Schurstein
Fr., 15.11. – 18.30 Uhr Kreisliga AH Ü35 (Leimbach) SG FSV Leimbach –SG TSV Vitzeroda 4:4 (1:3) Weder Fisch noch Fleisch für unsere SG, aber am Ende, so ehrlich muss man sein, ein absolut gerechtes Unentschieden. Während unserem Team deutlich die Anfangsphase gehörte und man nach wenigen Sekunden führen muss, brauchten die Hausherren etwa eine Viertelstunde ums in Spiel zu finden. Trotz Ausgleich, nach Becker-Führung für unsere Jungs, erspielte man sich bis zum Pausenpfiff eine 2-Tore-Führung, wohlwissend das trotz dieser hier noch nichts in Sack und Tüten ist.
Und so kam es auch. Ein altes Leiden was unsere Mannschaft regelmäßig im zweiten Durchgang in Schwierigkeiten bringt und sich keiner so wirklich erklären kann. Die Hausherren zogen das Tempo an, kamen zum Anschlusstreffer und spätestens der 3:3-Ausgleichstreffer bot Diskussionspotenzial und sorgte für eine hitzige Schlussphase. Während unser Team eine klare Tätlichkeit sah und auch der Schiedsrichter die Pfeife bereits im Mund hatte, blieb der Pfiff unverständlicherweise aus. Die erhitzten und weiter abgelenkten Gemüter nutzte Leimbach direkt in der nächsten Aktion zur Führung. Langer Ball, Kopfball und plötzlich steht es 4:3. Insgesamt leider mehr als unnötig. Nichtsdestotrotz war nun unsere SG gefragt und kam wieder durch Fiedler, diesmal vom Punkt nach Foulspiel, zum 4:4-Ausgleich. Die letzte Aktion im Spiel gehörte erneut noch mal unseren Jungs, aber Fleckeisen verpasste es den frei vorm Tor stehenden Schurstein zu bedienen und setzte damit den unrühmlichen Schlusspunkt im Spiel. Torfolge: 0:1 (6.) A. Becker, 1:1 (23.) K. Napiorkowski, 1:2 (24.) Ch. Fiedler, 1:3 (30.) Ch. Fiedler, 2:3 (41.) Ch. Stemm, 3:3 (50.) K. Napiorkowski, 4:3 (51.) K. Napiorkowski, 4:4 (57.) Ch. Fiedler
Wer sich am gestrigen Sonntag nach Eisenach ins Stadion an der Katzenaue begab, bekam mindestens mal kalte Füße. Sofern man nicht selbst auf dem Rasen stand. Sportlich bekam man ein Duell auf Augenhöhe geboten bei dem keine der beiden Mannschaften durch große spielerische Klasse überzeugen konnte und welches letztendlich durch einen Elfmeter entschieden wurde. So blieb die Chance sich etwas Abstand zu den Abstiegsrängen zu verschaffen ungenutzt und der ESV rangiert weiter auf Tabellenplatz 11.
Unsere Jungs waren von Beginn an in der Defensive gefordert. Nicht, dass es ein großer Sturmlauf der Gastgeber gewesen wäre, doch spielten die Eisenacher immer wieder scharfe Bälle in die Tiefe und versuchten so zum Erfolg zu kommen. Die Lok stand aber gut organisiert und ließ kaum etwas zu. Allerdings galt dies auch für die Offensive. 15 Minuten passierte praktisch nichts ehe man sich langsam herantastete und auch den Weg in des Gegners Hälfte suchte.
In der Folge neutralisierten sich beide Teams mehr oder weniger im Mittelfeld und es dauerte fast bis zum Halbzeitpfiff, dass es nochmal Gefahr gab. Leider wieder für den FC Eisenach. Ein flacher Pass auf den Rechtsaußen kam an, dieser suchte den Weg in den Strafraum und legte den Ball am herauslaufenden Gerstunger Schlussmann vorbei an den langen Pfosten. Hier konnte die Gefahr allerdings noch gebannt werden und man verabschiedete sich in die Pause.
Zur zweiten Hälfte kam Eric Witzel in die Partie und der hatte in der Folge die größte Chance für die Lok. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte stellte den Torhüter der Eisenacher vor Probleme. Denn der blieb auf der Linie kleben und gab so Witzel die Möglichkeit alleine auf ihn zu zulaufen. Leider fand der Abschuss nicht das anvisierte Ziel und prallte von der Latte zurück ins Feld.
Nicht direkt im Gegenzug aber auch nicht lange nach der Großchance des ESV kam es im Gerstunger Strafraum zu einem Zweikampf. Dieser veranlasste den Schiedsrichter auf den Punkt zu zeigen und somit für die Entscheidung zu sorgen. Muhamed Haredinaj verwandelte sicher zum 1:0.
In der Folge zeigte sich ein gewohntes Bild. Beide Mannschaften spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Mit mehr Chancen für Eisenach, die diese jedoch ungenutzt ließen oder immer wieder am gut aufgelegten Jannik Jäckel im Tor der Lok scheiterten.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass es im Spiel nach vorne einfach zu viele Unzulänglichkeiten und Defizite gibt. Selbst aus einer sicheren und gut organisierten Defensive entsteht nach vorne kaum Gefahr für das gegnerische Tor. Was jedoch auch nicht am fehlenden Einsatz oder dergleichen liegt. An diesem mangelt es nicht. Vielleicht hilft etwas mehr Kontinuität beim Spielerstamm um hier ein paar Stellschrauben zu drehen. Das Potenzial wäre auf alle Fälle da.
Vielleicht sieht man eine Steigerung bereits am kommenden Spieltag. Bis zu diesem ist auch etwas mehr Zeit denn die nächste Partie für unseren ESV findet erst am 30. November im heimischen Werra- Stadion statt. Um 14 Uhr wird gegen den TSV Sundhausen 1869 angestoßen. Auch hier winken wieder drei wichtige Punkte um den Abstand zum Tabellenkeller etwas zu vergrößern. Kommt gerne vorbei und unterstützt unsere Jungs.
Nachdem beim Nachholspiel am Donnerstag nichts Zählbares raus gekommen war, wollte man sich am Samstag zum Auftakt des 13. Spieltags gegen Aufsteiger FSV Leimbach auf seine Heimstärke besinnen. Einen Punkt gab es am Ende einer ausgeglichenen Partie für beide Mannschaften, bei der der Lucky-Punch kurz vor Schluss jedoch ausblieb. Aber dazu im Folgenden mehr.
Nach tagelangem Sonnenschein regnete es über Nacht das erste Mal seit geraumer Zeit wieder. Der Platz im Werrastadion war dennoch gut präpariert – ein Dank an dieser Stelle an das Rasenteam!
Die Partie begann mit dem allseits bekannten Abtasten auf beiden Seiten. Beide Teams wollten sich erstmal an die Bedingungen gewöhnen, gerade auch der ESV, der erneut mit komplett neu aufgestellter Hintermannschaft agierte und bei dem Routinier Andy Becker vor der Abwehr aushalf. Während die Gäste versuchten, vor allem mit hohen Bällen hinter die Kette zu gelangen und so zu ersten Chancen kamen, kombinierte sich die Lok stellenweise ganz gut in die gegnerische Hälfte. So auch beim 1:0, als sich auf Außen schön durchgesetzt wurde und Edling anschließend in der Mitte platziert zur Führung abschloss (25. min). Um so unverständlicher war es dann, wie man die Führung nur zwei Minuten später wieder herschenkte. Nach eigentlich bereits geklärtem Eckball und der Möglichkeit, schnell umzuschalten, vertendelte man den Ball ohne Gegnereinfluss am eigenen 16er-Eck. Lückert ging dazwischen und seine flache Eingabe wurde unhaltbar abgefälscht (27. min). Mit 1:1 ging es dann in die Pause.
Obwohl sich beide Mannschaften sicher mehr vorgenommen hatten, litt die Ansehnlichkeit des Spiels in der zweiten Spielhälfte stellenweise deutlich. Viel zu hektisch, unkontrolliert und ohne die notwendige Präzision agierten die Teams in der Vorwärtsbewegung. Gerade auf Seiten des ESV´s wäre hier bei einigen Umschaltsituationen mehr drin gewesen. Und doch hätte es kurz vor Schluss fast noch den anfangs erwähnten Lucky-Punch gegeben. Nach Flanke von rechts parierte Gästekeeper Rös gleich doppelt einen Kopfball von Witzel aus kürzester Distanz und hielt seinem Team so den einen Punkt fest.
Am kommenden Sonntag geht es nach Eisenach ins Wartburgstadion zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde. Hier hat die Lok aus der letzten Saison definitiv noch was gut zu machen! Ein guter Zeitpunkt also, um den ersten Auswärtsdreier einzufahren. Also kommt nach Eisenach und unterstützt die Jungs! Anstoß ist um 14:00 Uhr.
Am Reformationstag stand das Nachholspiel des 9. Spieltags gegen EFC 08 Ruhla auf dem Programm. Aus dem Pokal befördert wurde man bereits von eben jenen und auch heute sollte es nicht besser laufen, wobei das Ergebnis in der Höhe etwas über den Spielverlauf hinweg täuscht. Da bereits am vorangegangenen Sonntag die Uhr umgestellt wurde und durch die grenznahe Lage einige Akteure im Verein nicht vom Feiertag profitieren, wurde das Spiel etwas nach hinten verlegt und fand somit unter Flutlicht bei unserem SG-Partner in Dippach statt.
Recht druckvoll begann das Spiel. Ruhla übernahm direkt das Zepter, hatte mehr Spielanteile und ging in der 19. Minute fast folgerichtig in Führung. Allerdings war das Tor in der Entstehung doch relativ glücklich, wurde doch der eigentlich zu lange Ball nicht konsequent geklärt und fiel Shikura letztlich vor die Füße. In der Folge spielte Ruhla zwar weiterhin zielstrebiger Richtung Tor. Ernsthafte Torchancen wusste der ESV aber zu unterbinden. Bis auf ein wegen Abseits aberkanntes Kopfballtor durch Fuchs gab es keine weiteren nennenswerten Hochkaräter. Auf der Gegenseite kam Gästekeeper Vocks wahrscheinlich nur einmal ins Schwitzen, als Edling zentral vorm Tor, nach Eingabe von rechts, den Ball nicht unter Kontrolle bekam und so den vermeintlichen Ausgleich liegen ließ.
Das Ruder rumreißen wollte man dann in der zweiten Halbzeit, doch kurz nach Wiederanpfiff gab´s direkt die kalte Dusche. Fast von der Mittellinie schoss Eisenberg einen Abpraller über den zu weit vorm Tor stehenden Jäckel zum 0:2 ein (50. Min). In der Folge versuchte die Lok zwar, Offensivaktionen zu kreieren, jedoch fehlte die passende Spielidee und auch die Standards brachten an diesem Tag keine ausreichende Torgefahr. Erst kurz vor Schluss wurde es nochmal laut auf dem Sportplatz, als nach einer Ecke der Ball am Arm eines Ruhlaer Verteidigers landete. Strafstoß gab es allerdings nicht, jedoch erhöhte Henning auf der Gegenseite später noch gegen eine aufgerückte Hintermannschaft auf 0:3 (89. min).
Ein verdienter Sieg für die Gäste, der jedoch in der Höhe nicht den gesamten Spielverlauf widerspiegelt. Somit gehen die Ruhlaer auch im zweiten Spiel diese Saison gegen den ESV als Sieger vom Platz. Dieser muss nun dringend in den letzten 3 Partien gegen die anderen Kellerkinder Punkte einfahren. Schon am Samstag steht das Heimspiel (wieder im Werrastadion) gegen den FSV Leimbach an. Also bis übermorgen!
Derbyzeit in Dippach. Viel hatte sich unsere Mannschaft vorgenommen, fast nichts davon umgesetzt – leider. Unterm Strich muss man von einer durchweg enttäuschenden „Leistung“ sprechen und das man personell ausgerechnet heute nicht aus den Vollen schöpfen konnte, darf keine wirkliche Ausrede sein. In der Anfangsphase noch ausgeglichen und ebenfalls mit einigen Offensivaktionen brach die Truppe nach gut zwanzig Minuten fast vollständig ein, fand auch den Rest nicht mehr wirklich ins Spiel und machte es den Gastgebern leider viel zu oft viel zu einfach. Die Geschenke wurden bei den Hausherren dankend angenommen und so stand nach sechzig gespielten Minuten eine deutliche und leider so auch verdiente Niederlage zu Buche. Die erste in dieser Spielzeit. Nichts desto trotz heißt es Mund abputzen, weitermachen und sich auf seine Tugenden besinnen. Dass es geht, stellte man eindrucksvoll nur eine Woche später unter Beweis. Torfolge: 1:0 (21.) M. Hohmann, 2:0 (35.) M. Schwan, 3:0 (42.) R. Hohmann, 4:0 (46.) M. Hohmann, 4:1 (48.) Ch. Fiedler, 5:1 (52.) M. Hohmann
Nachdem sehr enttäuschenden Auftritt im Derby hat sich die Mannschaft viel vorgenommen und war trotz nur einem Wechsler personell gut aufgestellt. Der Devise tief zu stehen und auf Konter zu lauern geschuldet, entwickelte sich zwar kein schönes Spiel, der kämpferische Einsatze stimmte allerdings. Trotz zwischenzeitlichen Rückstand wurde nichts an der spielerischen Einstellung geändert, was noch vor der Pause durch den 1:1-Ausgleich vom Punkt (nach Foulspiel an Schössler) durch Fiedler belohnt wurde. Halbzeit, Durchatmen und in Durchgang zwei zunächst ein unverändertes Bild. Tiefenort mit mehr Ballbesitz, unsere Mannschaft tief stehend, aber auch mit der ersten richtigen Chance die sich Andy Becker in Mittelstürmermanier nach Unstimmigkeiten in der Tiefenorter Defensive nicht nehmen ließ und zur 2:1-Führung aus Gästesicht einschob. Eine Führung die man sich in der Folge nicht mehr nehmen ließ, da Einsatz und Will heute überwogen. Wiederum Fiedler erhöhte später auf 3:1, ehe es noch mal hektisch wurde und Tiefenort ebenfalls durch Strafstoß auf 3:2 verkürzte, sich aber unnötigerweise selber durch eine gelb-rote Karte schwächte. Für die Entscheidung des Spieles sorgte auf der anderen Seite schließlich Schrumpf per satten Schuss zum 4:2-Endstand! Ein wichtiger Auswärtssieg für unsere SG und die erste Niederlage für Tiefenort seit 2 Jahren. Respekt! Kleiner Wermutstropfen: kurz vor Ende verletzte sich Fiedler dem wir an dieser Stelle gute Besserung und schnell Genesung wünschen! Torfolge: 1:0 (14.) D. Wohlfahrt, 1:1 (26.) Ch. Fiedler, 1:2 (34.) A. Becker, 1:3 (42.) Ch. Fiedler, 2:3 (52.) D. Wohlfahrt, 2:4 (53.) M. Schrumpf
Und falls der ein oder andere nun Neugierig geworden ist, das Restprogramm für dieses Jahr in der Übersicht:
Fr., 08.11. – 18.30 Uhr: Auswärts bei der SG Marksuhler SV (in Förtha) Fr., 15.11. – 18.30 Uhr: Auswärts bei der SG FSV Leimbach (in Leimbach) Fr., 22.11. – 18.30 Uhr: Daheim gegen SG SV Gumpoldia Gumpelstadt (in Berka)
Die Alten Herren freuen sich auf eure Unterstützung!